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Die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, der Förderverein des Max-Samuel-Hauses e.V., das Max-Samuel-Haus Rostock und der IT-Dienstleister Dataport laden zur öffentlichen Vorstellung der App „Stolpersteine Digital“ ein. Mit der Aufnahme der Rostocker Denksteine wird das digitale Erinnerungsprojekt weiter ausgebaut. Freitag, den 13. März 2026, 13.00 Uhr Ort: Denksteine für Margarete, Richard und Hedwig Siegmann, Schillerplatz 3, 18055 Rostock (bei Schlechtwetter: Max-Samuel-Haus Rostock, Schillerplatz 10, 18055 Rostock) |
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09.03.2026
Fachtagung
„Antisemitismus in der politischen Bildung – Herausforderungen und Praxiserfahrungen“
Bildungszentrum Barth/Gutglück, Wiesenweg 41, 18356 Fuhlendorf
Dienstag, den 31. März 2026 von 10 bis 17 Uhr
Die Fachtagung widmet sich den aktuellen Herausforderungen und praktischen Erkenntnissen in der antisemitismuskritischen Bildungs- und Präventionsarbeit. Im Fokus der Tagung steht der Austausch über bewährte Methoden und erfolgreiche Seminare und Projekte. Die interaktive Ausrichtung der Fachtagung ermöglicht es den Teilnehmenden, direkt mit Expertinnen und Experten und Initiativen in Verbindung zu treten, die in der antisemitismuskritischen Arbeit aktiv sind. Ziel ist es, durch Vernetzung und den Dialog mit Fachleuten, Impulse für die Bildungsarbeit zu setzen und den Teilnehmenden konkrete Handlungsoptionen und Werkzeuge an die Hand zu geben. Das geplante Programm finden Sie hier.
17.02.2026; Foto: Synagoge Stavenhagen, Sven Tetzlaff
Der Förderverein des Max-Samuel-Hauses lädt alle Vereinsmitglieder, Freund:innen und Interessierte herzlich zur Exkursion am 19.04.2026 nach Teterow und Stavenhagen ein.
2025 haben wir unsere Reihe „Auf (un-)sichtbaren Spuren jüdischen Lebens in MV“ begonnen und waren dazu zuerst in Wismar und Neubukow. Nun soll es auf der nächsten Exkursion nach Teterow und Stavenhagen gehen – zwei Orte mit langer jüdischer Geschichte, und zahlreichen (un-)sichtbaren Spuren jüdischen Lebens …
30.10.2025
Was bedeutet der Shabbat für Jüdinnen und Juden – und warum ruht am Freitagabend plötzlich das Alltagsleben? Was heißt es, wenn Speisen „koscher“ sind und warum gibt es einen siebenarmigen und achtarmigen Leuchter? Weshalb ist das Purimfest einer der fröhlichsten Feiertage, bei dem es sogar ausdrücklich erwünscht ist, sich zu betrinken?
Solchen und vielen weiteren Fragen widmet sich die Ausstellung „Judentum erklärt“, die seit dem 17. Januar 2025 im Max-Samuel-Haus in Rostock zu sehen war. Sie bietet einen anschaulichen und vielseitigen Zugang zu jüdischer Religion, Geschichte und Kultur.
Das Gästebuch der Ausstellung spiegelt das Interesse der Besucherinnen und Besucher auf eindrucksvolle Weise wider. Neben anerkennenden Kommentaren wie „Ein toller Überblick! Dass der Missionierungsgedanke im Judentum nicht existiert, war mir neu!“ finden sich auch zahlreiche Einträge von Schülerinnen und Schülern. Eine sechste Klasse schrieb begeistert: „Es war sehr schön und cool! Es hat Spaß gemacht!“ Eine andere Gruppe betonte: „Das war Unterricht, aber in anderer, abwechslungsreicher Form!“ Solche Rückmeldungen belegen eindrucksvoll, wie wichtig eine anschauliche und altersgerechte Vermittlung von Religion und Kultur ist – insbesondere in einer Zeit, in der Antisemitismus wieder vermehrt sichtbar wird.
30.10.2025
Auf insgesamt 19 Tafeln wurde zwischen dem 7. Mai und 1. Oktober 2015 eine Ausstellung über das Leben der Juden in Mecklenburg Vorpommern nach der Zeit des Zweiten Weltkrieges gezeigt. Die von Kuratoren Dr. Ulf Heinsohn und Jascha Lina Jennrich erarbeiteten Erkenntnisse wurden im Max-Samuel-Haus gezeigt. Die zentrale Frage und das Thema waren die Entscheidung vieler nach dem Krieg in Mecklenburg und Vorpommern gestrandeter Juden, wie es nach der Befreiung weitergehen sollte. Allgemein standen viele Fragen zu dieser Zeit im Raum.
Weiterlesen: Ausstellung leihen „Zurück ins Leben? Juden in Mecklenburg“



