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Neuigkeiten und aktuelle Veranstaltungen

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Als Mitglied unseres Fördervereins senden wir Ihnen den monatlichen Veranstaltungskalender per E-Mail zu.
Sie haben aber auch die Möglichkeit, sich den Veranstaltungskalender auszudrucken.


Veranstaltungen des Max-Samuel-Hauses
Januar 2016




Freitag, 20. Januar 2017, 18.00 Uhr
Vortrag
Vorstellung der Internetseite www.Juden-in-Mecklenburg.de

Die beiden an jüdischer Geschichte interessierten Forscher Jürgen Gramenz und Sylvia Ulmer stellen am Freitag, 20. Januar um 18.00 Uhr im Max-Samuel-Haus ihr Projekt www.Juden-in-Mecklenburg.de vor.
Sie wenden sich dabei besonders an Geneaologen, Familien- und Regionalhistoriker.
In einem Vortrag schildern Gramenz und Ulmer die Hintergründe und Ausrichtung ihrer ehrenamtlichen Arbeit, sie beschreiben die Ziele und aktuellen Resultate einiger Teilprojekte. Dazu zählen u.a. der Gesamtstammbaum der Mecklenburger Juden (GEDCOM), die jüdische Orts-, Friedhofs- und Synagogengeschichte, die jüdische Bevölkerungsstatistik, die komplette datentechnische Erfassung aller jüdischen Gräber und Friedhöfe in Mecklenburg, der jüdischen Kriegsteilnehmer des 1. Weltkrieges.
Das Max-Samuel-Haus lädt alle Interessierten ein. Die Veranstalter würden sich über einen lebhaften Erfahrungs- und Gedankenaustausch freuen.

Eintritt: Frei, um Spenden wird gebeten



Mittwoch, 25. Januar 2017, 19.30 Uhr
Konzertante Lesung
Paul Celan - Atemwende und Herzzeit Briefe.
Ein Dialog durch die Zeit - begleitet vom Mivos Quartet/New York


Eine Veranstaltung der Friedrich Ebert Stiftung zusammen mit dem Max-Samuel-Haus. Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus’

Die konzertante Lesung lässt Paul Celans Gedichte, musikalische Interpretationen seiner Poesie und einer Auswahl der Briefe von Paul Celan und Ingeborg Bachmann erklingen. Bis heute steht er zusammen mit nur wenigen weiteren Autoren für die Dichtung im „Angesicht der Shoah.“ So werden unter anderem Gedanken zur „Todesfuge“ aufgenommen und mit unseren heutigen Reflexionen in Denken, Wissen, Fühlen und Einschätzen weitergeführt. Aber auch thematisch andere Werke werden von hervorragenden Musiker_innen in Arrangements von Bojan Vuletic aufgegriffen und verarbeitet. Die eigene Atmosphäre der Musiker, Schauspieler und dem Publikum im Miterleben der Klänge und der Gedanken der Literaten ist in dem zweistündigen Programm ein Abbild der Reflexion von Verfolgung und deren Verarbeiten in der Biografie von Paul Celan. Anschließend gibt es die Möglichkeit zum Gespräch mit den Beteiligten.

Besetzung:
Regie: Uta Reitz | Dramaturgie: Uwe Schareck | Schauspiel: Britta Shulamit Jakobi, Hanno Dinger
Texte:
Gedichte Atemwende Gedichtband Paul Celan
Herzzeit Briefwechsel Paul Celan und Ingeborg Bachmann
Musik:
Komponist: Bojan Vuletic | Gast: Nate Wooley, Solotrompete
Mivos Quartet: Olivia De Prato, Bratsche | Lauren Cauley, Violine | Victor Lowrie, Violine | Mariel Roberts, Cello
Lyrics:
Auf & Davon aus Deutschland
Gegenausschwitz (Paul Celans Todesfuge 2014) von Daniel Anderson

Eintritt: Frei, um Spenden wird gebeten


Paul Celan - Atemwende und Herzzeit Briefe




Aktuelle Ausstellung:
"Max-Samuel-Haus - 25 Jahre – Dem jüdischen Mecklenburg auf der Spur"
20. Oktober 2016 - 15. März 2017

Kennen Sie das Max-Samuel-Haus?

Nach dem Ende der DDR erhielt der in Großbritannien lebende, inzwischen verstorbene Sohn Max Samuels, Herbert, die Möglichkeit, das Haus seiner Eltern zurückzuerhalten. Er entschied sich, dem Wunsch vieler Rostocker nach einer Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur in Rostock zu folgen und übergab 1991 das Wohnhaus an die wenig später durch die Hansestadt gegründete Stiftung gleichen Namens. Seitdem hält sie mit ihrer Arbeit das Andenken an Max Samuel und die vielfältige jüdische Geschichte in Rostock und Mecklenburg aufrecht.

Im Oktober 2016 begeht das «Max-Samuel-Haus» sein 25. Gründungsjubiläum.

Die Erforschung und Aufarbeitung der jüdischen Geschichte in Mecklenburg und vor allem in Rostock im 20. Jahrhundert begann bereits früher: Anfang der 1980-er Jahre engagierte sich besonders der Archivar und Historiker Frank Schröder. Er recherchierte nicht nur die Geschichte, sondern knüpfte Kontakte zu ehemaligen Rostocker Juden und ihren Nachkommen. Er schuf das Fundament für die Arbeit des Hauses: Lesungen, Jugendcamps, Ausstellungen, Zeitzeugeninterviews, Konzerte, Vorträge, Begegnungen.

In der Ausstellung werden nicht nur die Begegnungen, sondern auch die wechselvolle Geschichte des Hauses präsentiert, immer auch im Kontext mit gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen.




25 Jahre Max-Samuel-Haus




Allgemeine Informationen zur Ausstellung


Ausstellungszeitraum: 20. Oktober 2016 - 15. März 2017
   
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 10.00 - 16.00 Uhr oder nach Absprache
   
Führungen: Dienstag, 26.01.2017 um 17.00 Uhr
   
Kuratoren: Dr. Ulf Heinsohn, Steffi Katschke
   
Eintritt: zur Ausstellung: 3,- €     bei Führungen: 5,-€
   
  (für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren freier Eintritt)
  Führungen für Gruppen sind auf Anfrage möglich. Bitte sprechen Sie uns an!










 
 
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