
22.01.2026
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Eine Kooperationsveranstaltung des Max-Samuel-Hauses und der Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Untersuchungshaft der Staatssicherheit Rostock in Trägerschaft der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern. |
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Welche Rolle spielten jüdische Überlebende in der DDR in der kulturellen Auseinandersetzung mit der Shoah und dem Nationalsozialismus? Wie konnten jüdische Verfolgungserfahrungen und antifaschistische Überzeugungen angesichts eines staatlich forcierten Antifaschismus verhandelt und artikuliert werden?
In seiner Buchvorstellung geht der Historiker Alexander Walther diesen Fragen nach. Ausgehend von Nachlässen und Egodokumenten sowie von Arbeiten u.a. von Arnold Zweig oder Heinz Knobloch zeigt er die Handlungsoptionen und Motivationen jüdischer, vereinzelt auch nichtjüdischer Akteure und Akteurinnen. Dabei wird das Spannungsfeld zwischen eigensinnigem Handeln und teils parteiloyalen, mitunter schmerzhaften Zugeständnissen an den Staat untersucht.
Weiterlesen: Buchvorstellung von Alexander Walther: Die Shoa und die DDR
06.01.2026
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Judentum erklärt - Eine Ausstellung des Max-Samuel-Hauses in Rostock |
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Warum gibt es einen sieben- und einen achtarmigen Leuchter? Was bedeutet der David-Stern? Warum soll man sich zu Purim betrinken? Gibt es eigentlich ein Tohuwabohu? Diese und andere Fragen werden in der Ausstellung des Max-Samuel-Hauses geklärt. Anschaulich und interaktiv führt die Ausstellung an grundlegende Fragen zum Judentum heran.
06.01.2026
Kulturland MV und DIA.MV laden ein zum Praxis Workshop
Antisemitismus in Kunst und Kultur – Erkennen, Reflektieren, Handeln
Mittwoch, 21. Januar 2026, 10.00 bis 15.00 Uhr - Verschoben in den April
Antisemitismus zeigt sich nicht nur offen, sondern oft auch subtil – in Bildern, Sprache und Strukturen. Für Kunst- und Kulturschaffende ist es deshalb wichtig, sensibel und informiert zu handeln, diskriminierende Muster zu erkennen und respektvolle Räume zu sichern. Kultur Land MV und DIA.MV bieten dazu einen fünfstündigen, praxisnahen Workshop als fundierten Einstieg an. Der Workshop richtet sich an Einrichtungen, Verbände, Vereine sowie alle Interessierten im Kunst- und Kulturbereich. Anmeldung und weitere Informationen hier.
10.11.2025
| Konzert Brücken – Gesharim – גשרים Eine Live-Performance Itay Dvori (Pianist) und Nicole Schneider (Zeichnerin) Freitag, 5. Dezember 2025 um 18.30 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr Eintritt: 12 € / 6 € (Inhaber Ehrenamtskarte oder Schwerbehinderten Ausweis) / frei (unter 18 Jahre, Inhaber Warnow-Pass, Student:innen mit AStA-Kulturticket) |
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Der Pianist Itay Dvori und die Zeichnerin Nicole Schneider teilen die Werte von Weltoffenheit, Humanismus und Demokratie, was sie zu neuen künstlerischen Wegen inspirierte.
Dvori, geboren in Israel, vertont Graphic Novels mit bekannten Musikstücken und eigenen Kompositionen, während Schneider, aufgewachsen zwischen Kabul und Bonn, in ihrem Projekt DUO:LOG Musik und Live-Zeichnung vereint.
Im Konzert improvisieren sie gemeinsam live mit Klavier und digitaler Zeichnung.
10.11.2025, Foto: Uriel Kashi
| Vortrag Wie der Nahe Osten aus dem Gleichgewicht geriet? mit Uriel Kashi Montag, 24. November 2025 um 19.00 Uhr Eintritt: 7 € / 5 € (Inhaber Ehrenamtskarte oder Schwerbehinderten Ausweis) / frei (unter 18 Jahre, Inhaber Warnow-Pass, Student:innen mit AStA-Kulturticket) |
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Das Massaker der Hamas in Israel vom 7. Oktober 2023 und der darauffolgende Gaza-Krieg stellen eine Zäsur für die politische Dynamik im Nahen und Mittleren Osten dar. Verständlich wird dies erst, wenn sie nicht als isolierte Ereignisse, sondern als Ergebnis jahrzehntelanger Entwicklungen betrachtet werden. Um die aktuelle Situation in Israel und im Gazastreifen zu verstehen, ist es wichtig, den historischen und politischen Hintergrund zu kennen.
Uriel Kashi ist Historiker und als Reiseleiter in Israel tätig.






